Geschätzte Kameraden und Mitglieder der Unteroffiziersgesellschaft SALZBURG

 

Ein kameradschaftliches und freundliches Grüß Gott

 

Dass wir momentan in einer etwas „eigenartigen“ Zeit leben ist jedem von uns bewusst und es bekommt auch jeder zu spüren. Der Eine meistert es leichter, der Andere tut sich mit den Auflagen und Einschränkungen schwerer.

 

Die Corona-Krise hat auch unser Vereinsleben stark eingeschränkt - eigentlich könnte man sagen „zum Erliegen“ gebracht. Wie du sicher schon mitbekommen hast ist die Durchführung von Veranstaltungen momentan unmöglich. Kaum ist eine Einschränkung umgesetzt kommt schon eine Neue dazu. Und die Spirale dreht sich weiter nach oben. Man kann nur hoffen, dass dies bald ein Ende findet.

 

Daher gibt es heuer auch keine Generalversammlung, denn es gibt keine Neuwahl und es stehen auch sonst keine zwingend notwendigen Themen an. Auch die GV ÖUOG wurde für heuer abgesagt und ich kann mich den Worten von Vzlt WOHLKÖNIG nur anschließen. In der Absage schreibt er:

Die ÖUOG sowie die Landesverbände der Unteroffiziersgesellschaft sind wehrpolitisch relevante Organisationen und somit auch Teil der Einsatzorganisation Bundesheer. Darüber hinaus stehen wir mit unseren wertvollen Aktivitäten auch in der Öffentlichkeit. Daher ist es für uns umso wichtiger beispielgebend und umsichtig zu handeln, das Infektionsrisiko zu minimieren und vor allem Veranstaltungen und Treffen, die nicht zwingend erforderlich sind, zu vermeiden“.

 

Die ÖUOG beobachtet auch alle Entwicklungen des Bundesheeres. Sie meldet sich auch zu Wort, wenn es nötig ist. Allerdings erfolgt nicht jede Wortmeldung über die Medien. Die Landesverbände haben hier die Aufgabe dem Dachverband den Rücken zu stärken und ihn in der gewünschten Form zu unterstützen. Ein alleiniges Vorpreschen ohne Absprache könnte sogar kontra produktiv sein.

Es ist „modern“ geworden, dass man über die Medien erfährt, was mit uns passieren soll und wohin wir gehen. Dies ist eine Unart, die leider eingerissen ist.

 

Und über großartige Reformen hört man momentan auch wenig. Die letzte Reform - eigentlich war es eine Rückführung in die vorige Kommandostruktur - ist abgeschlossen. Interessant ist die Verschlankung der obersten Führungsebene. Schon oft andiskutiert, aber damit hatte es sich auch schon. Über kurz oder lang wird sie aber kommen. Dass es dabei nicht nur Sieger, sondern auch Verlierer geben wird, ist wohl jedem klar. Wie gesagt - das wird interessant werden.

 

Auch das Verteidigungsbudget sollte man nicht aus den Augen lassen. Am 15. Mai gab es eine Aussendung, in dem der Budgetentwurf für 2020 mit 2.545,7 Mio. € beziffert wurde. Eine Steigerung gegenüber 2019 um 9,9%. Macht 229,5 Mio. € aus. Am 14. Oktober gab es eine neuerliche Presseaussendung, in der bekannt gegeben wurde, dass es eine Erhöhung für

  

2021 um 8,3% gibt. Macht 204 Mio. € aus. Zählt man nun diese Summe zum Budgetentwurf 2020 dazu ergibt es die Summe 2.749,7 Mio. €. In der Rede des Finanzministers sind für das Bundesheer aber nur 2.672,8 Mio € vorgesehen. Es soll sich jeder von euch selber seinen Teil dazu denken. Der Militärkommandant von SALZBURG Bgdr Mag. Anton WALDNER weist in seinen Reden schon seit geraumer Zeit darauf hin, dass alleine um die Kaufkraft wie vor 10 Jahren zu haben eine Summe von 500 Mio. € notwendig wäre. Auch werden immer wieder Sonderpakete ins Spiel gebracht. Unter anderem auch für die Hubschrauber. Die Frage ist nur, wann diese Gelder dem Heeresbudget wieder entzogen werden. Dies haben wir ja bereits beim Kauf der Eurofigther mitgemacht. Also heißt es wachsam bleiben.  

 

Im heurigen Jahr ist noch keine Zeitung erschienen. Wir haben im Vorstand beschlossen einen Jahresrückblick zu gestalten.

 

Im kommenden Jahr gibt es keinen Ball der Unteroffiziersgesellschaft SALZBURG. Nachdem bereits viele Bälle abgesagt sind wäre es verantwortungslos auch nur darüber nachzudenken. Im Übrigen würde ein Antrag dafür mit hundertprozentiger Sicherheit abgelehnt.

 

Trotzdem hoffe ich, dass du dich weiterhin mit der UOG S verbunden fühlst und uns die Treue hältst und auch weiterhin unterstützt.

 

Des Weiteren gibt es nun eine Mitgliedskarte anstelle des Ausweises. Ist kleiner und „leichter zu verlieren“. Wir haben uns auf diese schlichte Form im Vorstand geeinigt. Sie wird über die Zweigstellenleiter an die Mitglieder verteilt. Bis der Letzte seine Mitgliedskarte hat wird es allerdings ein wenig dauern.

 

So bleibt mir nun nur noch dir, deinen Angehörigen, Freunden und Bekannten alles Gute für diese schwere Zeit zu wünschen. Vor allem Gesundheit.

 

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Der Präsident der UOG S:

 

 

Vitus THALER, Vzlt


 

 

 

Nibelungen-Marsch

Die Marschgruppe der 2./8, bestehend aus Wm Murtaza, Wm Eitzinger, Wm Riedlecker, Wm Paulus und Wm Pirhofer startete um etwa 08:30 vom Nibelungendenkmal in Pöchlarn bei herrlichem Wetter in die 40km Marschstrecke. Die Laune war ausgelassen und das marschieren ging so locker, dass wir schon nach wenigen Metern beschlossen das Tempo zu erhöhen um an diesem Tag eine gute Marschleistung zu erzielen. Schon nach den ersten 10 Kilometern hatten wir die Masse der vor uns gestarteten eingeholt und nachdem wir die Donau über ein Kraftwerk überquert hatten, freuten wir uns auf die erste Labestation. Nach kurzem Halt, um sich ein wenig zu erfrischen, ging es mit neuer Energie wieder weiter. Es dauerte nicht lange, bis wir die nächsten 10 Kilometer hinter uns hatten und wir wieder am Ausgangspunkt in Pöchlarn angekommen waren und so die Hälfte des Marsches hinter uns lag. Nach einer weiteren kurzen Rast, um schnell etwas zu essen, nahmen wir die zweite Runde in Angriff. Zugegebener Weise blickten wir schon mit etwas Neid, auf die Teilnehmer, die nach 20 Kilometer fertig waren und sich nun ein kühles Bier gönnten. Nichtsdestotrotz ging es weiter und da wir die Strecke nun schon kannten, konnten wir uns besser darauf einstellen. Das Tempo wurde ein wenig gemütlicher, da wir nun fast alleine unterwegs waren. Nach wenigen Kilometern stießen wir auf eine Marschgruppe der ABC-Abwehrkompanie aus Absam, die vor uns in der Früh gestartet waren. Darunter fanden wir Kameraden, die der eine oder andere noch von diversen Kursen kannte. Bis zur Labestation gingen wir gemeinsam mit ihnen und es wurden die einen oder anderen alten Geschichten ausgepackt. Bei der Labestation machten wir wieder einen kurzen Halt, um uns zu stärken und die eine oder anderen Verbesserung am Schuhwerk vorzunehmen, da sich die 30 Kilometer in entsprechendem Tempo bemerkbar machten. Unsere Kameraden aus Absam sind uns schon voraus gegangen und schließlich brachen auch wir zu den letzten 10 Kilometer auf. Diese hatten es in sich, da man auf dem endlos langen, geraden Asphaltweg entlang der Donau schon von weitem das Ziel sehen konnte, das aber einfach nicht wirklich näher kommen wollte. Jeder von uns hatte inzwischen schon einige „Wehwehchen“ zu beklagen, der eine mehr der andere weniger. Schließlich lagen nur mehr wenige Kilometer vor uns und der Kampfwille in uns wurde wieder stärker. Wir erhöhten das Tempo stark  und so konnten wir noch den einen oder anderen Teilnehmer einholen und hinter uns lassen, so auch unsere Kameraden der ABC-Abwehrkompanie. Den letzten Kilometer sind wir schließlich ins Ziel gelaufen. Erschöpft aber glücklich konnten wir eine Marschzeit von 6 Stunden und 43 Minuten auf 40 Kilometer erzielen. Nach dem wir die Urkunde und Marschmedaille entgegengenommen hatten, war es nun auch endlich für uns so weit, die Stiefel auszuziehen und mit einem kühlen Bier auf den Erfolg anzustoßen.

Ich möchte mich noch bei der Zweigstelle JgB 8 der UOGS, für die Bezahlung der Startgelder bedanken.

 

 

MkG PIRHOFER Wm


Niebelungen Marsch in PÖCHLARN am 05 Sep. 2020 

 

Unsere erste Marschgruppe startete bei Kaiserwetter um 08:30 Uhr beim Niebelungen Denkmal direkt an der Donau. Die zweite begann den 40km langen Weg um 09:00 Uhr. 

Dir dritte und letzte unsere Marschgruppen Startet erst um 11:00 Uhr. Diese Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt die 10km Wanderung zu bewältigen. Mancher mag jetzt denken warum nur die 10km das ist doch ein Kinderspaziergang. Mit dieser Beschreibung lag man gar nicht so weit daneben. Dieser Gruppe gehörten auch zwei einjährige Kinder an. Diese wurden natürlich abwechselnd in einer Rückentrage und im Kinderwagen mitgenommen. Aber die letzten Schritte ins Ziel machten die beiden Buben dann schon selber! 

Gratulieren möchte ich der Marschgruppe unter dem Kommando vom Wm PIERHOFER Christoph, weil sie die 40km lange Strecke in der Zeit von 06:43h gerockt haben! 

Danke an die UOGS für die Unterstützung bei den Startgeldern und Danke an den Militär Fallschirmspringer Verbund – Ostarrichi für die tolle und reibungslose Organisation des Marsches. 

Bei den Gesprächen nach dem Niebelungen Marsch waren sich alle einig das wir uns schon auf die nächsten Märsche aller Art freuen. 

 

MkG SCHMIED Horst OStWm 
 



Download
Ausschreibung Nibelungenmarsch Verschieb
Adobe Acrobat Dokument 1.3 MB


Wir gratulieren der Fahrschullegende

 

Vzlt. LARCHER Alfred

 

zumTreueabzeichen

 

in Gold

 


COVID-19 Hagenbrunn

Hagenbrunn - eine Ortschaft in Niederösterreich nördlich von Wien. Hier ist das „Logistikzentrum Niederösterreich“ der Post AG angesiedelt - ein riesiges Paketverteilerzentrum, welches von Covid-19 ebenfalls nicht verschont wird.

Es kommt zur Unterstützungsleistung POST AG in HAGENBRUNN durch das Bundesheer. Erneut wird das Kommando SKB (Streitkräftebasis) damit beauftragt.

Am Freitag den 16. Mai erfolgt die Zusammenstellung des Personals für diese Unterstützungsleistung. Als Kommandant für die Teile des HLogZ S (Heereslogistikzentrum SALZBURG) wird wiederum Vzlt THALER eingeteilt.

Erste Informationen: Dauer der Unterstützungsleistung - zwei Wochen, Unterbringung im Wohnheim WIEN, Möglichkeit für Frühstück und Mittagessen bei der HLogS (Heereslogistikschule).

Montag 18. Mai. Nach der Befehlsausgabe durch den Kdt/HLogZ S Obst TISCHLER erfolgt durch ihn die Verabschiedung des angetretenen Unterstützungspersonals in der Stärke von 21 Personen und im Anschluss die Abfahrt mit einem Großraumbus nach Wien. Einer der Aufträge ist „Eintreffen beim Logistikzentrum Niederösterreich in Hagenbrunn um 1300 Uhr“.

Nach dem Eintreffen in Wien um 1045 Uhr wird das Wohnheim bezogen und in der Vega Payer Weyprecht Kaserne das Mittagessen eingenommen. Danach erfolgt die Fahrt nach Hagenbrunn, wo wir wie es sich eben gehört vor 1300 Uhr eintreffen. Hier nimmt uns Vzlt HANEK vom Dienstbetrieb/KdoSKB in Empfang. Er ist für diese Unterstützungsleistung unser Zugskommandant und um es auch nichtmilitärisch auszudrücken unser Schichtführer. Es wird in drei Schichten gearbeitet. Es gibt die Vormittags-, die Nachmittags- und die Nachtschicht. Die Nachmittagsschicht dauert von 1400 - 2130 Uhr und 30 Minuten davor und danach dienen zum berührungsfreien Wechsel der Schichten. Sie setzt sich aus den folgenden Teilen zusammen: DBetr/KdoSKB, HLogS, HLogZ S, HLogZ GRAZ, HLogZ KLAGENFURT, HLogZ ST.JOHANN/T, HLogZ WELS, HMunA (Heeresmunitionsanstalt) BUCHBERG und HMunA STADL-PAURA. In unserer Schicht sind in Masse Zivilbedienstete bei der Arbeit. Es erfolgt die Einweisung über Verhaltensregeln und Schutzvorkehrungen in Bezug auf Covid-19 für das Postverteilerzentrum. Unter anderem ist für die Arbeit das Tragen von langärmeliger Arbeitsbekleidung, von Handschuhen und der Mund-Nasen-Maske angeordnet, ebenso das Mitführen eines Händedesinfektionsmittels.

Nachdem die Vormittagsschicht das Gelände verlassen hat beginnt für uns die Unterstützungsleistung. Wir betreten das Gelände und das erste was wir sehen sind Berge von Paketen, die in Rollcontainern im Freien gelagert sind - teils abgedeckt, aber sehr viele sind auch nicht abgedeckt. Beim Betreten des Gebäudes werden die benötigten Partien eingeteilt und auch im Inneren des Verteilerzentrums ist - von den sogenannten „Verkehrswegen“ abgesehen - alles mit Paketen in den verschiedensten Rollcontainern vollgestellt. Dieser Berg von Paketen ist kein „Großglockner“ mehr, sondern schon ein „Mount Everest“. Von der Post AG ist nur eine geringe Anzahl an Bediensteten anwesend, denn irgendwer muss uns ja sagen, was zu tun ist. Es stellt sich sehr schnell das Gefühl ein, dass es keine gerade Linie gibt. Heißt es zuerst „Diese Pakete kommen in den Rollcontainer“ heißt es dann „Die Pakete sind doch zu palettieren“. Es werden auch Container mit Auslandspaketen befüllt, aber nach dem Zweiten ist es für längere Zeit nicht möglich einen leeren Container bereitzustellen. Es gibt eben momentan keinen mehr. Macht ja nichts, es gibt genügend andere Arbeit zu erledigen. Leere Container waren öfters Mangelware. Hat die Arbeit nicht unbedingt erleichtert. Auch der "Kampf" um die Gabelhubwägen beschäftigt uns jeden Tag aufs Neue. Es gibt zu wenige. Aber dazu eine Episode. Eine Partie erhält den Auftrag am Ende der riesigen Halle einen Pakethaufen zu sortieren. Und siehe da - als der Haufen kleiner wird kommt ein Gabelhubwagen zum Vorschein. Es gibt natürlich auch Pausen und die Kaffee- und Getränkeautomaten werden „gestürmt“. Pech nur, dass sie am Montag in der zweiten Woche leer werden, denn es ist nicht möglich, sie bis zum Ende der Unterstützungsleistung wieder Befüllen zu lassen. Es gibt jedoch jeden Tag die Antwort: Morgen werden sie befüllt. Davon abgesehen gibt es von der Post AG nichts. Müssen sie ja auch nicht, aber bei den ersten Unterstützungsleistungen bei anderen Firmen wurde die Wertschätzung und Dankbarkeit für die geleistete Arbeit unter anderem in Form von Getränken an das eingesetzte Personal weitergegeben.

In der ersten Woche gibt es am Dienstag vor dem Betreten des Geländes die Möglichkeit einer freiwilligen Corona-Testung. Die in unserer Schicht eingeteilten GWDs werden alle dazu vergattert. Und so kommt es dazu, dass wir am Donnerstag nach Schichtende um 2130 Uhr am Verlassen des Betriebsgeländes gehindert werden. Bei zwei GWDs ist der Test positiv ausgefallen. Sie werden separiert und es wird erhoben, mit wem sie bei der Arbeit in Kontakt waren. Vzlt HANEK hatte sie und neun weitere GWD in einer eigenen Partie eingeteilt und die Partien untereinander hatten keinen Kontakt. Diese 11 GWD werden in Quarantäne geschickt und fallen für den weiteren Einsatz aus. Für den Rest bedeutete dies, dass in der Folgewoche für alle ein Corona-Test ins Haus steht.

In der zweiten Wochenhälfte wird auch ein angemietetes Großzelt mit den nicht abgedeckten Rollcontainern vom Vorplatz angefüllt - etwas zu spät, denn es hatte bereits in der Vorwoche ausgiebig geregnet und einen Teil der Pakete aufgeweicht. Zum Wochenende hin schrumpfen erstmals die Paketberge.

Am Montag in der zweiten Woche ist es um 1300 Uhr soweit. Die Corona-Testung für alle läuft an. Dabei haben alle im wahrsten Sinne des Wortes Tränen in den Augen. Am Donnerstag kommt die erlösende Nachricht, dass alle negativ sind.

Für die ausgefallenen GWDs kommt kein Ersatz und zusätzlich sind die GWDs der HLogS abgerüstet. Dies bedeutet, dass unsere Stärke um 20 Mann geschrumpft ist. Trotzdem schafft unsere Schicht am Donnerstag die Bestmarke aller Schichten. Die Anzeigetafeln zeigen mehr als 87.000 bearbeitete Paketstücke an. Auch die verfügbaren Rollcontainer werden sprunghaft mehr, die Rutschen sind von den Hallenseiten aus wieder zu sehen und auch das angemietete Zelt ist am Freitag bis auf ein Drittel abgearbeitet.

Am Freitag dankt die Post AG mittels eines Inserts auf den Anzeigetafeln allen Soldatinnen und Soldaten für die erbrachten Leistungen. Die Zivilbediensteten werden nicht erwähnt. Wahrscheinlich glaubt die Post AG, dass es getarnte Soldaten sind. Allerdings gibt Vzlt Hanek uns Kommandanten der eingesetzten Teile den Auftrag, unseren Mitarbeitern seinen besonderen Dank für die hervorragende Arbeitsleistung zu übermitteln. Sein Dank wird mit Freude und Genugtuung entgegengenommen.

Auch mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, denn wir alle zusammen haben außerordentliches geleistet.

Vergelt‘s Gott

Am Samstag den 30. Mai kehren wir um 0130 Uhr in die Schwarzenbergkaserne zurück. Jedem von uns sieht man die Erleichterung und Freude über die Beendigung dieser äußerst fordernden Unterstützungsleistung an.

   

Der Präsident der UOG SALZBURG

 

 

   (Vitus THALER, Vzlt)


60 Jahre Beteiligung an internationalen Einsätzen des Bundesheeres

Am 29. Mai würdigen die Vereinten Nationen alljährlich alle Militärs, Polizisten und Zivilisten die sich in friedenserhaltenden Operationen befinden oder befanden. So auch nahezu 100.000 Österreicher. Die Vereinigung Österreichischer Peacekeeper gedachte heuer an diesem Tag um 1100 Uhr an verschiedenen Standorten.

Im Jahr 1960 - also schon fünf Jahre nach Unterzeichnung des Staatsvertrages - entsandten wir ein UN-Sanitätskontingent in den Kongo. Die Geburtsstunde der Beteiligung Österreichs am Internationalen Krisenmanagement. Der Präsident der ÖUOG, Vzlt WOHLKÖNIG Othmar, erlaubte sich eine Zusammenfassung dieser 60 Jahre zu schreiben.

 

 

Download
60 Jahre Beteiligung an Internationalen
Adobe Acrobat Dokument 64.1 MB

COVID 19

Hinter dieser Bezeichnung versteckt sich die moderne Geißel der jetzigen Zeit. Als dieser Virus in China ausgebrochen ist hat sich noch jeder von uns gedacht, dass dieses Problem weit weg ist. Aber in den Zeiten der Globalisierung ist auch uns in der Zwischenzeit die Erkenntnis gekommen, dass China eigentlich nur ums Eck liegt. Und wie wir alle wissen betrifft es den ganzen Erdball.

Infolge dieser Krise hat man auch das Bundesheer wiederentdeckt.  Es kam zur Anforderung des Heeres für Unterstützungsleistungen bei den großen Lebensmittelkonzernen. Unter anderem auch durch „Spar Österreich“ für die verschiedensten Zentralen in den Bundesländern. Der Auftrag für die Unterstützungsleistungen wurde dem Kommando SKB (Streitkräftebasis) zugeordnet.

Dies bedeutete in weiterer Folge, dass unter anderem auch das HLogZ SALZBURG eingebunden wird.

Am Samstag den 14. März wurde das Personal für die Unterstützungsleistung bei der Sparzentrale Vorarlberg in DORNBIRN zusammengestellt. Als Kommandant wurde Vzlt THALER eingeteilt.

Vor Aviso: Vorerst für eine Woche, es können aber auch zwei werden. Abfahrt der eingesetzten Teile am Montag den 16. März um 0200 Uhr vom HLogZ S in der Schwarzenbergkaserne und Aufnahme der Teile vom Abschubpunkt Tirol und von der HMunA Buchberg/MunLgrAbt INNSBRUCK in HALL/T.

Montag 16. März. Nach der Befehlsausgabe durch den Kdt/HLogZ S Obst TISCHLER erfolgte durch ihn die Verabschiedung des angetretenen Unterstützungspersonals und im Anschluss erfolgte die Abfahrt mit einem Großraumbus nach DORNBIRN. In HALL/T wurden das eingeteilte Personal aufgenommen und um 0700 Uhr war das Ziel in DORNBIRN erreicht. Dort nahm uns Mag. Georg MASAL - der Abteilungseiter für Logistik und Warenfluss - in Empfang. In einem Besprechungsraum erfolgte die Unterweisung der Sicherheitsbestimmungen und die Einteilung für die jeweiligen Bereiche. Hier kamen auch die Teile des HLstgSpoZ9 in DORNBIRN zu unserer Unterstützung dazu. Die Sportsoldatinnen und Sportsoldaten deckten den Großteil des Bereiches Auslieferung als Beifahrer ab. Weitere Bereiche waren das Lager - Zusammenstellung und Kommissionierung der Waren - und die „TANN“ - dies ist der Bereich der Fleischverarbeitung und Wursterzeugung.

Die Unterbringung der eingesetzten Teile vom HLogZ S erfolgte in BLUDESCH in der Walgaukaserne. Bei der Verbindungsaufnahme mit der Ansprechperson gab es die erste Überraschung, denn angeblich war die Unterstützungsleistung abgesagt. Wann und von wem - nicht zu eruieren. Eine glatte Falschmeldung.

Das JgB23 war nun wieder gefordert für uns eine Unterkunft bereitzustellen. Diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert. Dass es natürlich nicht möglich ist jedem ein Einzelzimmer zu geben musste den Bediensteten erst einmal klargemacht werden. Auch die Telefonate einzelner Bediensteter mit den verschiedensten Stellen waren nicht gerade dienlich und erschwerten es mir zu agieren. Auch die Möglichkeit für die Einnahme des Frühstücks und des Abendessens war noch abzuklären. Dies erfolgte vor Ort mit dem LogO&stvS4/JgB23 Hptm HEINZLE. Da wir jeden Tag bereits um 0630 Uhr die Kaserne verließen und erst um 1630 Uhr wieder zurückkamen bekamen wir Sonderzeiten. Uns wurde auch jeden Tag ein warmes Abendessen angeboten.

An dieser Stelle spreche ich Dank an das JgB23 aus.

Am Mittwoch den 18. März kam die Information, dass Teile des Unterstützungspersonals auch noch für die zweite Woche in der „TANN“ benötigt werden. Dafür meldeten sich bereits vor Ort ein paar Bedienstete freiwillig.

Am Freitag den 20. März erfolgte um 1200 Uhr nach der Verabschiedung durch Mag. Georg MASAL die Rückverlegung nach SALZBURG. Der Weg über österreichisches Staatsgebiet ist weit. Um 1745 Uhr kamen wir im HLogZ S an, wo wir vom Kdt/HLogZ S Obst TISCHLER empfangen und begrüßt wurden. Die erste Woche war damit zu Ende.

In der zweiten Woche erfolgte die Verlegung mit einer stark dezimierten Mannschaft am Montag den 23. März in die Walgaukaserne nach BLUDESCH.

Ab Dienstag wurde die Unterstützungsleistung bei der Spar Zentrale Vorarlberg in der „TANN“ fortgesetzt. Die Soldatinnen und Soldaten des HLstgSpoZ9 waren von Montag bis Freitag in den Bereichen des Lagers und der Auslieferung eingesetzt. Am Freitag den 27. März endete um 1200 Uhr unsere Unterstützungsleistung bei der Spar Zentrale Vorarlberg. Nach der Verabschiedung durch Mag. Georg MASAL erfolgte wiederum die Rückverlegung nach SALZBURG.

An dieser Stelle spreche ich Dank an die Spar Zentrale Vorarlberg aus.

Der Dank gilt aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche die Unterstützungsleistungen erbracht haben.

 

Der Präsident der UOG SALZBURG:

 

Vitus THALER, Vzlt


Corona-Krise hemmt auch die Aktivitäten der UOGS!

Nicht nur, dass Veranstaltungen jeder Art abgesagt wurden, auch alle anderen Aktivitäten haben wir aufgrund der aktuellen Corona-Lage auf Eis gelegt.
Auch werden alle Kräfte beim Heer momentan für Einsätze jeder Art benötigt!
Aber WIR wussten es schon immer, auch die unzähligen Aufrufe der ÖOUG und der Landesorganisationen gegen den "Spar-Wahn", die meist ungehört blieben, gespart wird am Rücken der österreichischen Bevölkerung!


Fotos vom UO-Ball 2020 schon jetzt online verfügbar!


Wie hat dir unser Ball gefallen? Was würdest Du ändern?

Deine Meinung ist uns wichtig!