"Der Stellung bewusst, treu der Pflicht, wachsam und gerüstet"

Foto: Bundesheer/Gerhard SIMADER
Foto: Bundesheer/Gerhard SIMADER

Geschätzte Kameraden und Mitglieder der Unteroffiziersgesellschaft SALZBURG

 

Ein kameradschaftliches und freundliches Grüß Gott

 

Dass wir momentan in einer etwas „eigenartigen“ Zeit leben ist jedem von uns bewusst und es bekommt auch jeder zu spüren. Der Eine meistert es leichter, der Andere tut sich mit den Auflagen und Einschränkungen schwerer.

 

Die Corona-Krise hat auch unser Vereinsleben stark eingeschränkt - eigentlich könnte man sagen „zum Erliegen“ gebracht. Wie du sicher schon mitbekommen hast ist die Durchführung von Veranstaltungen momentan unmöglich. Kaum ist eine Einschränkung umgesetzt kommt schon eine Neue dazu. Und die Spirale dreht sich weiter nach oben. Man kann nur hoffen, dass dies bald ein Ende findet.

 

Daher gibt es heuer auch keine Generalversammlung, denn es gibt keine Neuwahl und es stehen auch sonst keine zwingend notwendigen Themen an. Auch die GV ÖUOG wurde für heuer abgesagt und ich kann mich den Worten von Vzlt WOHLKÖNIG nur anschließen. In der Absage schreibt er:

Die ÖUOG sowie die Landesverbände der Unteroffiziersgesellschaft sind wehrpolitisch relevante Organisationen und somit auch Teil der Einsatzorganisation Bundesheer. Darüber hinaus stehen wir mit unseren wertvollen Aktivitäten auch in der Öffentlichkeit. Daher ist es für uns umso wichtiger beispielgebend und umsichtig zu handeln, das Infektionsrisiko zu minimieren und vor allem Veranstaltungen und Treffen, die nicht zwingend erforderlich sind, zu vermeiden“.

 

Die ÖUOG beobachtet auch alle Entwicklungen des Bundesheeres. Sie meldet sich auch zu Wort, wenn es nötig ist. Allerdings erfolgt nicht jede Wortmeldung über die Medien. Die Landesverbände haben hier die Aufgabe dem Dachverband den Rücken zu stärken und ihn in der gewünschten Form zu unterstützen. Ein alleiniges Vorpreschen ohne Absprache könnte sogar kontra produktiv sein.

Es ist „modern“ geworden, dass man über die Medien erfährt, was mit uns passieren soll und wohin wir gehen. Dies ist eine Unart, die leider eingerissen ist.

 

Und über großartige Reformen hört man momentan auch wenig. Die letzte Reform - eigentlich war es eine Rückführung in die vorige Kommandostruktur - ist abgeschlossen. Interessant ist die Verschlankung der obersten Führungsebene. Schon oft andiskutiert, aber damit hatte es sich auch schon. Über kurz oder lang wird sie aber kommen. Dass es dabei nicht nur Sieger, sondern auch Verlierer geben wird, ist wohl jedem klar. Wie gesagt - das wird interessant werden.

 

Auch das Verteidigungsbudget sollte man nicht aus den Augen lassen. Am 15. Mai gab es eine Aussendung, in dem der Budgetentwurf für 2020 mit 2.545,7 Mio. € beziffert wurde. Eine Steigerung gegenüber 2019 um 9,9%. Macht 229,5 Mio. € aus. Am 14. Oktober gab es eine neuerliche Presseaussendung, in der bekannt gegeben wurde, dass es eine Erhöhung für

 

 

2021 um 8,3% gibt. Macht 204 Mio. € aus. Zählt man nun diese Summe zum Budgetentwurf 2020 dazu ergibt es die Summe 2.749,7 Mio. €. In der Rede des Finanzministers sind für das Bundesheer aber nur 2.672,8 Mio € vorgesehen. Es soll sich jeder von euch selber seinen Teil dazu denken. Der Militärkommandant von SALZBURG Bgdr Mag. Anton WALDNER weist in seinen Reden schon seit geraumer Zeit darauf hin, dass alleine um die Kaufkraft wie vor 10 Jahren zu haben eine Summe von 500 Mio. € notwendig wäre. Auch werden immer wieder Sonderpakete ins Spiel gebracht. Unter anderem auch für die Hubschrauber. Die Frage ist nur, wann diese Gelder dem Heeresbudget wieder entzogen werden. Dies haben wir ja bereits beim Kauf der Eurofigther mitgemacht. Also heißt es wachsam bleiben.  

 

Im heurigen Jahr ist noch keine Zeitung erschienen. Wir haben im Vorstand beschlossen einen Jahresrückblick zu gestalten.

 

Im kommenden Jahr gibt es keinen Ball der Unteroffiziersgesellschaft SALZBURG. Nachdem bereits viele Bälle abgesagt sind wäre es verantwortungslos auch nur darüber nachzudenken. Im Übrigen würde ein Antrag dafür mit hundertprozentiger Sicherheit abgelehnt.

 

Trotzdem hoffe ich, dass du dich weiterhin mit der UOG S verbunden fühlst und uns die Treue hältst und auch weiterhin unterstützt.

 

Des Weiteren gibt es nun eine Mitgliedskarte anstelle des Ausweises. Ist kleiner und „leichter zu verlieren“. Wir haben uns auf diese schlichte Form im Vorstand geeinigt. Sie wird über die Zweigstellenleiter an die Mitglieder verteilt. Bis der Letzte seine Mitgliedskarte hat wird es allerdings ein wenig dauern.

 

So bleibt mir nun nur noch dir, deinen Angehörigen, Freunden und Bekannten alles Gute für diese schwere Zeit zu wünschen. Vor allem Gesundheit.

 

 

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Der Präsident der UOG S:

 

 

Vitus THALER, Vzlt


Nibelungenmarsch der 2./8
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Ein Bericht des Präsidenten über den zweiten Einsatz in einem Postverteilerzentrum!

Prädikat: "Lesenswert"!


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