Maria-Theresien Marsch in Wien

Bei Kaiserwetter in Wien trafen sich am 12.05.2018 pünktlich um 09:00 Uhr die ca. 70 Teilnehmer in der Maria-Theresien Kaserne. Ohne nennenswerte Verzögerung ging es mit der Anmeldung und dem Ausfassen der Marschverpflegung weiter. Leider wurde die Formierung von einer Frau Wachtmeister mit den Worten „Können wir das bitte ein wenig militärisch machen?“ durchgeführt.

Nichts desto Trotz begaben wir uns auf die ca. 36km lange Marschstrecke durch alle Wiener Gemeindebezirke. Schade war nur, dass die Kommandantin der ersten Marschgruppe es nicht schaffte, das Marschtempo konstant zu halten oder die schwächeren Marschierer an die Spitze des Marschpaketes zu setzen. Schnell war dieser Fehler für Wm LAUBICHLER, WM VELIC und OStWm SCHMIED vergessen, da die Kulisse der Wiener Altstadt zu überwältigend war. Als wir um 18:00 Uhr unser Ziel, den Maria-Theresien Platz, erreichten, waren einigen Teilnehmern die Strapazen ins Gesicht geschrieben.

Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Verleihung der Marschabzeichen im Offiziers Casino am Schwarzenberg Platz. Gratulation an das JgB2 „Maria-Theresia“  für die sehr gute Organisation und Durchführung der Veranstaltung!
Abschließend möchte ich noch sagen, dass wir bei diesem Marsch viele neue Kameraden kennenlernen durften und uns darauf freuen, sie am 21.09.2018 bei unseren Marsch in Salzburg wiederzusehen!

 

Ps: In unserer Facebook Gruppe gibt es weitere Bilder und Videos zu sehen.

MkG SCHMIED Horst OStWm


Drittes FIFA Soccer Turnier

Kurz vor Ostern am 29.03.18 veranstaltete die Zweigstelle JgB 8 das 3. FIFA Soccer Turnier. Gespielt wurde dieses mal mit Nationalteams, im Gruppenmodus und darauf folgenden Ko. Spielen. Das Eröffnungsspiel startete pünktlich um 17:00 Uhr. In den folgenden vier Stunden wurden alle Partien mit viel Ehrgeiz und Emotion absolviert. Am Ende konnten wir den Teams MOSER, PICHLER zum 3. Platz, SCHMIED, LANG zum 2. Platz gratulieren. Als verdiente Sieger Mannschaft durften sich RANNER S. und GOLLNER feiern lassen. Als Neuheit gab es dies mal eine Holztafel, die in der JgB 8 Messe zu sehen sein wird. Auf dieser werden alle Gewinner Teams verewigt.
Das nächste FIFA Soccer Turnier wird noch dieses Jahr stattfinden.
MkG SCHMIED Horst OStWm

Ich gratuliere

 

Wm GIGLMAYER Martin zum Verdienstabzeichen in SILBER

 

Wm LAUBICHLER Christoph zum

Verdienstabzeichen in Bronze

 

Danke für euren Verdienst um die UOG

 

SCHMIED Horst OStWm

Nijmegen Marsch

De 4 Daagse

 

Am Samstag den 15. Juli machte sich unsere Gruppe des JgB8 (StWm MOSER, Wm GIGLMAIER, Wm STEGER und Wm LAUBICHLER) auf den Weg nach Ried im Innkreis um sich dort mit Lt KATSCHNIG und dem Rest des Österreichischen Kontingents zu treffen. Von dort begann um 1115 Uhr die fahrt nach MALDEN (Niederlande). Um 2215 Uhr sind wir im „Kamp Heumensoord“ angekommen wo bereits unzählige Soldaten anderer Nationen Ihre Kojen bezogen haben und Ihre Flaggen präsentierten. Nach kurzer Einweisung in das Camp durch den eingeteilten DfUO begaben wir uns bereits ins das bereits von weitem hörbare Partyzelt des Camps um auf unsere Ankunft, und die kommende Herausforderung anzustoßen.

 

Am 16. Juli bestand die Möglichkeit sich für eine Reise nach AMSTERDAM einzutragen, die viele unseres Kontingents mit Freude angenommen haben. Nach einem im sinne der Kameradschaft durchaus gelungenen Nachmittag in der Hauptstadt der Niederlande traten wir unsere Reise zurück in das Camp an, wo nun der eigens für Soldaten eingerichtet Shuttlebus nach Nimwegen auf uns wartete.

 

Der 17. Juli stand im Zeichen der Regeneration und der Vorbereitung auf den ersten Marschtag. Zudem bestand nun auch die Möglichkeit das Camp besser zu begutachten. Schattige Pausenzelte und Kaffeezelte mit Bars wurden aufgestellt. Zu unserer Überraschung haben die Holländer auch ein kostenlosen W-Lan eingerichtet, sowie kostenlose Kaffeeautomaten für Ihre Gäste zur Verfügung gestellt. Um 1900 Uhr gab es die erste Befehlsausgabe für den frühen Abmarsch am nächsten Morgen.

 

Die 4 Marschtage

 

Um 0200 Uhr gingen die Lichter in den großen Zelten der „Small Contingents“ an und man höhrte binnen Sekunden dutzende Soldaten aus Europa aus den Betten springen. Es gab noch einiges zu tun. Von Marschvorbereitung über Körperpflege und Frühstück, die letzte Kontrolle ob der Rucksack wirklich seine geforderten 10 Kg Gewicht aufweist. Unser San Trupp Bestehend aus Gfr SCHACHERMAIER Florian (Diplom Krankenpfleger) und StWm RUPPRECHT Michael (Notfall Sanitäter) hatte bereits alles vorbereitet und konnten innerhalb der ersten Minuten die ersten Füße versorgen. Um 0415 Uhr begann die Standeskontrolle durch den Marschgruppenkommandanten Hptm UNTERASSINGER Dieter. Um 0445 begann der erste Marschtag der Marschgruppe Österreich.

 

Der erste Marschtag war für uns voller Überraschungen. Was soll schon um 0445 Uhr großartig auf den Straßen rund um NIMWEGEN los sein? Wir wurden sehr schnell eines besseren belehrt. Nach bereits einem Kilometer hörten wir die ersten Einheimischen applaudieren und jubeln. Und es wurden immer mehr. Überall Musik, Jubel, kleine Kinder die einem Süßigkeiten (Allem voran Lakritze), Gurken, Tomaten und weite Knabbereien auf den Weg mitgaben. Auch an „High Fives“ wurde nicht gespart. Der Moment wo wir zum ersten mal durch NIMWEGEN gingen war das Highlight des erstes Marschtages. Auch die Labe Stationen waren gut Organisiert und voll guter Stimmung.

 

Die zwei weiteren Marschtage wurden von der Stimmung immer um ein Stück besser, mehr Menschen zu immer mehr Musik und Jubel. Der vierte Tag wurde anders, die Menschenmengen wurden weniger, die Marschstrecken teilweise ruhig und fast schon langweilig. Bis die letzten Kilometer anstanden.

 

Die letzten Kilometer zur Via Gladiola

 

Die ruhe des vierten Tages wurde auf einen Schlag komplett mit tosenden Applaus und rauschendem Jubel der Menschenmenge zerstört. Bis zur lang ersehnten Ordensverleihung war es nicht mehr weit.

 

Auf einer ruhigen wiese ohne zivilen Marschierer erkannte man vertraute militärische Ordnung wo die Kommandanten aller Nationen bereits die Auszeichnung für die anstrengenden 4 Tage verliehen. Allerdings war dies nicht der größte Trost für mich, sondern die Erleichterung das ich die 160 Kilometer hinter mir hatte. Hptm UNTERASSINGER schnitt uns die Bänder vom Armgelenk und holte unsere Orden, wären wir zufrieden alle am Boden saßen und uns für die letzten Meter vorbereiteten. Nun, mit dem Orden auf der Brust, Erleichterung im Herzen und Begeisterung im Gesicht gingen wir die letzte Strecke nach NIMWEGEN. Aber diese Strecke, muss jeder für sich selbst erleben, sonst glaubt man es nicht.

 

Nächstes Jahr sicher wieder!

 

Abschießend möchte ich mich noch bei der Unteroffiziers Gesellschaft Salzburg bedanken die uns finanziel bei der Reise großzügig unterstützt hat!

 

 

Wm LAUBICHLER Christoph



Maria-Theresia Marsch in Wien