Ausflug nach Südtirol
Vom 16.bis 18.September 2011 hat unser Präsident, Vzlt
Schiller, einen Ausflug nach Südtirol geplant und vorbereitet,
alle Reiseteilnehmer erhielten zum Einlesen eine Unterlage über
die Kämpfe im 1.Weltkrieg am Lagazui und am Monte Piano,
leider konnte er selbst an der Reise nicht teilnehmen.
Die Zahl der Reiseteilnehmer ist durch verschiedene Umstände
auf 15 Mann plus Busfahrer geschrumpft. Nach einer kurzen Diskussion,
ob die Reise ohne Präsident abgesagt werden soll, stimmten
die Kameraden zu, dass eine Absage nicht im Sinne des Präsidenten
wäre. So habe ich die Reiseleitung unvorbereitet übernehmen
müssen.
Wir fuhren kurz nach 0700 Uhr in der Schwarzenbergkaserne ab
und machten einen ersten technischen Halt im Seminarzentrum
Felbertal.
Der dortige Leiter, Vzlt Lemberger, führte uns durch das
sehr gut ausgestattete Haus, gezeigt wurde uns von der Küche,
den schönen Zimmern bis zum Fitnessraum und der Sauna das
ganze Haus. Es wäre wirklich wert, dort ein oder zwei Wochen
Urlaub zu machen, uns wurde mitgeteilt, dass inzwischen auch
Milizsoldaten hier Urlaub machen können.
Die Reise ging weiter über Lienz nach Brixen, hier besichtigten
wir die schöne Altstadt mit seinen engen Gassen und schönen
alten Häusern.
Nach der Stadtbesichtigung fuhren wir nach Klausen und haben
im zentral gelegenen Hotel unsere Zimmer bezogen. Den Tag ließen
wir in einem nahe gelegenen Weinkeller ausklingen, dabei mussten
wir feststellen, dass für Bier und Wein Festspielpreise
zu zahlen waren.
Am zweiten Tag stand die Fahrt auf den Falzaregopass und die
Besichtigung der Stellungen im Frontverlauf am Lagazui am Programm.
Die Abfahrt hat sich wegen zweier Schlafmützen um fast
eine Stunde verzögert, wir konnten dann das Tagesprogramm
bei gutem Wetter wie geplant durchführen.
Nach der Rückkehr ins Hotel stürzten wir uns ins „Gassltörggelen“,
auf allen Plätzen der Altstadt wurde musiziert und in den
engen Gassen und Plätzen Speisen und Getränke ausgeschenkt.
Am letzten Tag war geplant das Freilichtmuseum am Monte Piano
mit den Stellungen, Kampf- und Verbindungsstollen zu besichtigen.
Leider hatte der Wetterbericht recht behalten, bei regnerischem
kaltem Wetter, die Wolken hingen teilweise bis in die Täler
herab, konnten wir nicht auf den Monte Piano fahren. Wir besuchten
dafür das Museum in Kötschach-Mauthen mit der Ausstellung
„Vom Ortler bis zur Adria“ und der Sonderausstellung
„Frauen im Krieg“.
StWm Christian Arnusch hat uns sicher durch die Dolomiten und
wieder heim gefahren, für seine ausgezeichnete Fahrleistung
danken wir ihm.
Bei der Stieglbrauerei bedanken wir uns für die zur Verfügung
gestellte Marschverpflegung.
RF
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